FGH-Sportabzeichen-Tag in der Jahn-Kampfbahn

Stadion statt Schule

Veröffentlicht am 10. Mai 2012 von Gastautor
Kategorien: Schule, Schulsport, Top-Themen
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Am Donnerstag, dem 10. Mai 2012, mussten die Schülerinnen und Schüler des Friedrichs-Gymnasiums Herford ausnahmsweise nicht den alltäglichen Weg zur Schule antreten. Das bedeutete jedoch keinesfalls, dass sie sich nicht anstrengen mussten – an diesem Tag führte ihr Weg sie nämlich ins Herforder Jahnstadion, in welchem sie voller Tatendrang das Sportabzeichen erlangen wollten.

Aus diesem Grunde ist es wohl mehr als ersichtlich und verständlich, dass an diesem Morgen die im wahrsten Sinne des Wortes in eine Staustraße verwandelt wurde, denn sämtliche Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler strömten zahlreich in das Stadion. Trotz dieses regen Andrangs konnte die Veranstaltung recht pünktlich gegen acht Uhr von unserer Schulleiterin Frau Horst de Cuestas eröffnet werden, die auch schon gleich die treffenden und motivierenden Worte fand und durch den Appell zu einem lauten „Guten Morgen“ allen Anwesenden mögliche Müdigkeit aus den Gliedern trieb.

Aus diesem Grunde ist es wohl mehr als ersichtlich und verständlich, dass an diesem Morgen die im wahrsten Sinne des Wortes in eine Staustraße verwandelt wurde, denn sämtliche Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler strömten zahlreich in das Stadion. Trotz dieses regen Andrangs konnte die Veranstaltung recht pünktlich gegen acht Uhr von unserer Schulleiterin Frau Horst de Cuestas eröffnet werden, die auch schon gleich die treffenden und motivierenden Worte fand und durch den Appell zu einem lauten „Guten Morgen“ allen Anwesenden mögliche Müdigkeit aus den Gliedern trieb.

Nachdem dann Frau Stille und Frau Günther eine kurze, aber präzise organisatorische Übersicht über den Ablauf der Veranstaltung gegeben hatten, ging es auch schon gleich los: Die Klassen der Jahrgänge 5 – 11 sammelten sich an entsprechenden Plätzen in der Mitte des Stadions, während die Schülerinnen und Schüler der J12 in ihre Tätigkeit als Helfer für diesen Tag eingewiesen wurden. Einige wurden damit beauftragt, an den verschiedenen Stationen zu helfen, wie beispielsweise die Weite beim Werfen oder Weitsprung messen, andere wurden den jüngeren Klassen zugeteilt, um sie zu beaufsichtigen, zu den jeweiligen Stationen zu führen und die Leistungen festzuhalten.

In den darauffolgenden drei Stunden wurden dann die ersten drei Disziplinen (Weitsprung, Werfen, Sprinten) von den Klassen abgearbeitet, wobei alle ihr Bestes gaben. Dies dürfte wohl auch eine neue Erfahrung bzw. Abwechslung sowohl für die Schülerinnen und Schüler der J12, die als Aufsichtspersonen eine große Verantwortung hatten, als auch für einige Lehrer gewesen sein, die anstatt Gleichungen oder Vokabeln zu lehren auch einmal im sportlich-pädagogischen Bereich zu arbeiten hatten.

Diese Disziplinen waren natürlich im höchsten Maße fordernd und kräftezehrend, doch zum Glück gab es da ja noch Herrn Rausch und Frau-Akkermann-Pestel, die im Namen der Tansania-AG fleißig Brötchen und alkoholfreie Erfrischungs-Cocktails verkauften, damit auch alle bei Kräften blieben und ein angemessenes sportliches Niveau aufrecht erhalten konnten.

Nachdem diese Disziplinen in insgesamt drei Durchgängen absolviert worden waren, konnte sich jeder ersteinmal auf der Tribühne ausruhen und etwas zu Kräften kommen. Gegen zwölf Uhr schließlich begann der letzte Akt des Sportfestes: der Ausdauerlauf. All die verschiedenen Klassen mussten einzeln zwei Runden innerhalb des Stadions laufen. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von den Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Tribühne, die ihnen mit lauten Anfeuerungsrufen die nötige Motivation lieferten. Ebenfalls äußerst amüsant war das immer wiederkehrende Zusammenzucken und das kurze Aufschreien, jedesmal wenn Herr Stille mit einer Schreckschusspistole das Startsignal gab.

Erschöpft und verschwitzt, aber mit dem beruhigenden Gefühl, etwas geleistet zu haben, konnten schließlich um zwei Uhr alle nach Hause gehen, sich duschen und ausruhen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die gesamte Veranstaltung von allen recht positiv aufgenommen wurde und eine schöne Abwechslung zum sonstigen Schullaltag darstellte. Teilweise wurden von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern hervorragende und bemerkenswerte Leistungen erbracht, welche uns als Schule sehr stolz machen können.

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