Aus dem Deutsch-Unterricht:

Krabat-Projekt der 6c

Veröffentlicht am 3. Juni 2011 von Gastautor
Kategorien: aus dem Unterricht, Schule
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Unter der Leitung von Frau Horst de Cuestas hat die Klasse 6c in den vergangenen Wochen den Roman Krabat von Otfried Preußler gelesen und besprochen. Herausgekommen sind außerdem sehr sehenswerte weitere Produkte, die wir hier präsentieren wollen.

Die Geschichte

Bevor Krabats Eltern an den Pocken gestorben sind, hat er mit ihnen im Hirtenhäusel von Eutrich gelebt. Aufgrund des Todes seiner Eltern, wird er von der Familie des Pastors aufgenommen. Doch dann läuft er weg, weil er frei sein möchte und tut sich im 17. Jahrhundert mit den Betteljungen Lobosch aus Maukendorf und Waro zusammen. Sie ziehen in der Gegend von Hoyerswerda umher, wobei Krabat dreimal hintereinander von einem seltsamen Traum heimgesucht wird. Er folgt der Aufforderung der Stimme und verlässt seine Kindheitsfreunde, um zur Mühle nach Schwarzkolm zu gehen. Nun beginnt für ihn der Ernst des Lebens.
Die Mühle ist für ihn ersteinmal ein sicheres Zuhause, doch dann merkt er, dass hier auf der Mühle merkwürdige Dinge geschehen. In Tonda, dem Altgesellen, findet er einen Freund, der aber unerwartet stirbt. Nachdem Krabat die schwarze Kunst erlernt hat, wird er Geselle auf der Mühle. Das Angebot des Meisters, selbst Meister zu werden, lehnt er ab, denn er weiß, dass der Herr für den Tod von Michal und Tonda verantwortlich ist und dass er dann in die Rolle des Mörders schlüpfen müsste. Doch da er in die Kantorka, die ihn retten will, verliebt ist, stellen sie sich der Probe gegen den Meister, die sie gewinnen und Krabat somit befreien.


Die Charaktere

Karabat: Karbat ist ein Junge von 14 Jahren (S. 11), ist selbstbewusst und mutig. Er will, als er auf die Mühle kommt, Lehrjunge werden (S. 16). Kurz danach besitzt er schon Freunde. Einmal Tonda, der Altgeselle, dann Juro, der sich um den Haushalt kümmert, danach Michael und Lobosch, den er noch von früher kennt. Am Karfreitag wird er in die Schwarze Kunst eingeweiht, doch sie hat auch ihre Nachteile, denn am Ende des ersten Jahres kann er sich nicht mehr an das Vaterunser erinnern. Im dritten Jahr auf der Mühle nimmt er Tondas Platz ein, denn er kümmert sich um Lobosch.

Tonda: Tonda, der Altgeselle (S. 18) ist ein stattlicher Burche, besitzt lichtes eisgraues Haar, einen ersnten Blick und hat eine gelassene und freundliche Art (S. 18f.). Außerdem hilft er jedem, der Hilfe braucht.

Juro: Juro besitzt kurze Beine und ein von Sommersprossen gesprenkeltes Mondgesicht (S.24). Die Müllerburschen haben ihm den Namen „der dumme Juro“ gegeben (S. 24), da er sich im Wiederholen von Formeln schwer tut (S. 42). Doch er erledigt die Sachen, vor denen sich die anderen drücken, z.B. Sachen im Haushalt (S. 24). Dass Juro jedoch klüger ist, als alle anderen denken, erfährt Krabat als er in Schwierigkeiten gerät (S. 208). Auch bemerkt er, dass Juro geduldig ist (S. 24).

Lyschko: Lyschko besitzt eine spitze Nase und einen scheelen Block (S. 23). Außerdem ist er zaundünn und der Schnüffler des Meisters (S. 23). Als rechte Hand des Meisters ist er schadenfroh, wenn die anderen Ärger bekommen (S. 193).

Die Kantorka: Die Kantorka besitzt ein junges Gesicht mit hellem Haar (S. 122). Außerdem ist ihre Gestalt schmal, aber von hohem Wuchs (S. 122). Ihre Augen sind groß und sanft (S. 123). Trotzdem geht sie stolz und im strengen Rahmen von Stirnband und Häubchen (S. 122).


erstellt von Robin


Das Böse auf der Mühle

Der Meister auf der Mühle im Koselbruch hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, dass er jedes Jahr einen seiner Mühlknappen opfern muss. Im gegenzug dazu können der Meister und seine Schüler zaubern. Seinen Schülern loest er in der Schwarzen Schule aus dem Koraktor vor, wo alle dunklen Zaubersprüche drinstehen, die es gibt. Der Meister macht sich seine Knappen mit Dudenfuß, Ochsenjoch und Backenstreich untertan, die alle Zeichen des Bösen sind. Auf der Mühle gibt es auch noch andere dunkle Rituale, z.B. reicht man die linke Hand zum Gruß, tauscht man den Osterkuss linksherum, wird am Sonntag hart gearbeitet und gibt es schwarzen Segen.

erstellt von Leon, Oli, Christopher, Nikolausm, Tarek

Der Film

In der Verfilmung des Buches „Krabat“ von Otfried Preußler dreht sich natürlich alles- wie im Buch- um Krabat und den Meister.
Die Spannung, die im Buch sehr gut beschrieben wird, wird im Film durch bestimmte Effekte, Musik und Farben dargestellt, sodass die Dramatik der Geschichte verdeutlicht werden kann.
Der Film ist abwechslungsreich und von der Verfilmung her sehr detailiert gestaltet, doch leider merkt man, dass der komplette mittlere Teil des Buches (das zweite Jahr) fehlt und dass Situationen dadurch mit zwei „Handlungen“ zusammengefasst werden müssen, auf die man später zurückgreift. Die fehlenden Handlungen sind jedoch sehr entscheidend für Krabats Geschichte und seine Erlebnisse. In der Verfilmung wird dafür intensiv auf die Brüder und ihre Charaktere eingegangen, sodass man gleich am Anfang erkennen kann, welche Bedeutung der Bursche für die Geschichte hat.
Insgesamt ist der Film recht empfehlenswert, doch wer die ganze Geschichte wissen will, der sollte die Originalfassung von Preußlers Buch lesen.

erstellt von Dorothea


Der Autor Otfried Preußler

Geboren: 20.10.1923
Wo: Im nordböhmischen Reichenberg
Wohnort: Rosenberg (Oberbayern)
Abitur: 1942
Kriegsdienst: Mit 19 Jahren (1942 nach seinem Abitur), ab 1944 fünf Jahre lang in russischer Gefangenschaft,1949: Freilassung
Familie: Ehefrau Annelies Kind und drei Töchter
Früherer Beruf: 1953 -1970: Volksschullehrer und später Rektor
Karriere: Mit 15 Jahren erste Zeitungsillustration, 1970 schreibt er Hör-, Kinder- und Jugendbücher sowie Theaterstücke

„Krabat“:
– Zahlreiche Preise z.B. den Europäischen Jugendbuchpreis, den Deutschen Jugendbuchpreis
– “Krabat“ ist in 35 Sprachen übersetzt
– Weltweite Gesamtauflage: 50 Mio. Exemplare
– “Krabat“ stützt sich auf eine Sage der Lausitzer Wenden

Quellen: www.preußler.de, www.otfriedpreußler.de

Seine bekanntesten Werke:
  • Kinderbücher:

Der kleine Wassermann
Die kleine Hexe
Das kleine Gespenst
Der Räuber Hotzenplotz
Die Abenteuer des starken Wanja
Neues vom Räuber Hotzenplotz
Hotzenplotz 3
Hörbe und sein Freund Zwottel
Zwölfe hat´s geschlagen
Die Glocke von Weihenstetten
Eins, Zwei, Drei im Bärenschritt
Brot für Myra

  • Jugendbücher:

Krabat
Die Flucht nach Ägypten
Das große Balladenbuch
Ich bin ein Geschichtenerzähler

  • Bilderbücher:

Das Märchen vom Einhorn
Pumphutt und die Bettelkinder
Der kleine Wassermann

  • Theaterstücke:

Der Räuber Hotzenplotz
Die kleine Hexe
Krabat (Musical)
Das kleine Gespenst
Krabat
Ich bin Pumphutt
Der kleine Wassermann

Quelle: www.preußler.de

erstellt von Victoria und Lara
  1. carla sagt:

    ich fand die seite richtig gut. ich habe mir auch ein paar sachen ausgedruckt, wenn das nicht schlimm ist (ich habe aber dazugeschrieben, dass die sachen nicht von mir sind 🙂)
    ich empfehle die seite jedenfalls natürlich weiter
    Antworten

  2. sencen sagt:

    diese seite ist gut ist zum emfehelen .-.

  3. salome sagt:

    echt tolle seite

  4. jana sagt:

    tolle Seite

  5. Ulla sagt:

    Hallo 🙂
    Wir machen dass auch grade in der Schule. Die Seite ist echt toll! Wir müssen dazu auch ein Lesetagebuch machen. Wie findet ihr das Buch? Ich hoffe ihr habt nichts dagegen, wenn ich mir ein paar Sachendavon ausdrucke und einklebe. Ich schreibe auch dazu dass es nicht von mir ist! Die Karte von Schwartzkolm und die Charaktere sind sehr gut geworden! Der Rest ist auch spannend 🙂

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