Die 9. Klassen erobern Berlin - drei Tage Spaß & Hektik

Radeln im Regen

Veröffentlicht am 2. Juni 2011 von Isabell
Kategorien: Klassenfahrt, Schule
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Drei Tage in der Hauptstadt – mit allem, was dazu gehört: Die Klassen 9a, 9b und 9c des FGH haben im April Berlin erobert und dort ereignisreiche Stunden erlebt. Die Klassenlehrer hatten ein buntes Programm zusammengestellt.
Total verschlafen trafen sich die 9a, 9b und 9c am Montagmorgen am Bahnhof, um sich schließlich auf ihren Weg nach Berlin zu machen. Nach Diskussionen, die schon Tage vor der Fahrt statt fanden, dass um 5 Uhr aufstehen viel zu früh wäre, kamen trotzdem alle pünktlich an und keiner hatte mehr ein Wort über die Uhrzeit zu verlieren.

Nach drei Stunden Zugfahrt und diversem hin und her mit den Koffern kamen wir irgendwann an unserer Jugendherberge an, wo (wie immer) einige etwas auszusetzen hatten. Trotzdem arrangierten sich alle mit ihren kleinen Zimmern und ihren Zimmergenossen. Kurz darauf mussten wir auch schon weiter zum Reichstag, um dort die Führung und alles, was dazu gehört ‚über uns ergehen zu lassen‘. Doch die Frau, die uns einiges über den Reichstag erzählt hatte, schien etwas gegen Kinder zu haben, wie auch später unsere Lehrer meinten. Sie war uns gegenüber teilweise sehr unfreundlich. Trotz all dem waren wir später ganz oben auf der Kuppel, von welcher man einen grandiosen Ausblick auf Berlin hatte. Zudem hatten wir die Kuppel quasi ganz für uns alleine, denn keine anderen Besucher wurden momentan zugelassen. Dies fand auch unsere Lehrerin Frau Böhme besonders gut, was sie uns im Nachhinein erzählte. Schließlich hatten wir ein paar Stunden Freizeit und die Meisten machten sich auf den Weg, die Stadt zu erkunden und ein bisschen shoppen zu gehen.

An den Kartoffel-Knoblauch-Stampf werden wir uns noch lange erinnern!“

Isabell (9a)

Ansonsten verlief der Tag eher ruhig, wir hatten sehr gutes Wetter und wir konnten uns nicht beklagen, abgesehen von dem heißgeliebten Kartoffel – Knoblauch – Stampf„, an den sich wirklich jeder noch nach der Fahrt erinnern kann.

Fahrrad-Tour bei schlechtem Wetter

Der Dienstag begann sofort mit schlechtem Wetter, es regnete und der Wind war ziemlich stark. Dennoch machte sich die natürlich total begeisterte Truppe auf, um bei diesem wundervollen Wetter Fahrrad fahren zu gehen. Völlig durchnässt und total frierend lauschten die einzelnen Gruppen aufmerksam dem ‚Chef‘ der einzelnen Gruppe, welcher etwas über Berlin und seine Geschichte erzählte. Trotz des Wetters schien es eigentlich allen gut gefallen zu haben, mal etwas mehr über Berlins Hintergründe zu erfahren, was man aber wahrscheinlich nicht über jeden sagen kann. Kurz darauf plagten sich alle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Tode, damit sie endlich beim jüdischen Museum ankamen, was als nächstes auf unserer Liste stand. Auch dort wurden wir wieder in Gruppen aufgeteilt und jeder konnte sich das Thema anhören, was ihn interessierte. Doch teilweise schien auch das ein Reinfall gewesen zu sein, denn ein paar Leute beschwerten sich, dass ihre Erkundung nicht so war, wie sie sie gerne gehabt hätten. Zum Abend hin trafen sich wieder alle für die Schülerdisco, welche erst nach langem Suchen und Hin- und Herfragen gefunden wurde, was allerdings auch schon ziemlich amüsant war. Frau Böhme erzählte uns, dass sie es super fand, wie wir unsere Antihaltung aufgaben und mal etwas Neues ausprobiert haben, denn im Nachhinein fanden so gut wie alle die Disco sehr gut.

Hektische Rückfahrt

Mittwochmorgen herrschte viel Hektik, weil keiner seine freien Stunden, die er heute zur Verfügung hatte, aufgeben wollte, wegen irgendetwas, was für ihn nicht wichtig war. Alle konnten bis Nachmittags tun und lassen was sie wollten und es wurde wirklich viel gemacht. Die einen waren im „Madame Tussauds“, andere waren im „Sea Life“. Viele sind auch bis zum KaDeWe gefahren, um dort einkaufen zu gehen oder um sich einfach nur anzugucken, was es dort gab. Schließlich mussten wir uns alle aufraffen und die drei Stunden mit dem Zug wieder zurück fahren, bis wir abends wieder in Herford ankamen.

Unser Fazit

Von den Meisten hörte man immer nur, dass die Fahrt viel zu kurz war und man mehr hätte machen können, wenn wir länger dort geblieben wären. Trotzdem hat die Berlinfahrt allen riesen Spaß gemacht und für jeden gab es ein paar lustige Erlebnisse, die er fürs Erste nicht mehr vergessen wird.


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