Suchtprophylaxe-Tage: Projekt besucht die Suchtvorbeugung (mit Interview)

Suchtvorbeugung: Was können wir tun?

Veröffentlicht am 18. Juli 2013 von Gastautor
Kategorien: Schule
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holdmannSchon gewusst? 40% aller Personen,die einmal eine Zigarette probieren, werden zu abhängigen Rauchern!

Mit diesen Fakten konfrontierte uns Uwe Holdmann von der Fachstelle Suchtvorbeugung in Herford, unmittelbar in der Nähe des Friedrichs-Gymnasiums in der Hämelingerstrasse 10. Dort wird jugendlichen Abhängigen geholfen von der Sucht abzukommen oder erst gar nicht in die Gefahren der Sucht zu gelangen und das schon seit über 20 Jahren.

 


Alleine im letzten Jahr starben über 210.000 Menschen in Deutschland an den Folgen von Nikotin (140.000 Tote) und Alkohol (70.000 Tote).
Bei illegalen Drogen sind die Folgen noch drastischer-innerlicher und äußerlicher Zerfall. Außerdem können die Abhängigen nicht mehr zur Schule oder zur Arbeit gehen und ihr ganzes Leben fällt zusammen. Oft fehlt ihnen Geld und sie werden kriminell.

Schritte zur Sucht:
1.Neugier
2.Konsum
3.Positive Erfahrungen (Rausch)
4.Wiederholung
5.Gewöhnung
6.Sucht

Auf die Frage, wie leicht man an Drogen rankommt, antwortete Holdmann:

Es kommt allein auf die Einstellung an. Wer die Droge wirklich haben will, bekommt sie auch. Sucht passiert nicht durch Zufall!“

Je schneller die Droge wirkt, desto schneller wird man abhängig.

Die Jugendlichen kommen nicht freiwillig,sie werden zur Suchtvorbeugungsstelle von z.B. Eltern,Freunden, der Schule oder von dem Gericht geschickt. Sie bekommen dann eine stationäre Therapie,die zwischen 6 Wochen bei Alkohol und über 6 Monate bei illegalen Drogen wie Heroin dauern kann.

Diese Präventionsmaßnahmen werden angeboten:
1.Gang in den Kindergarten(Persönlichkeit fördernd)
2.Lehrerfortbildungen
3.Elternabende
4.Aufklärung in der Schule

geschrieben von Jannik W., Ole D., Marius W., Philip D., Richard K., Patrick H. und Kay S. (alle Klasse 8)

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