Besuch der Beratungsstelle Drobs - Interview mit Präventionsfachkraft Uwe Holdmann

Crystal Meth, Cannabis & Co.:
„Nicht weggucken, ansprechen“

Veröffentlicht am 3. Juli 2014 von Gastautor
Kategorien: Schule
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Uwe Holdmann

Im Rahmen der Suchtprophylaxe-Tage der achten Klassen hat eine Schülergruppe die Fachstelle Suchtvorbeugung in Herford besucht. Uwe Holdmann hat uns interessante Einblicke in die Thematik geliefert und unsere wichtigsten Fragen beantwortet.
Aus dem Interview mit Herrn Uwe Holdmann, der zur Zeit ungefähr 80 minderjährige Konsumenten (größtenteils 14-17-Jährige, die Jüngsten waren neun jahre alt) berät, haben wir die wichtigsten Informationen und Aussagen des Drogenberaters zusammengefasst.

Gründe für eine Sucht seien laut Holdmann die Neugier bei Jugendlichen in Bezug auf Drogen, aber auch der Eintritt in das Erwachsenenleben. Sein Wunsch sei es, dass die Menschen weniger kriminalisiert würden. Momentan seien die Leute gezwungen, im Untergrund zu konsumieren und haben dadurch nicht die Möglichkeit, mit anderen darüber zu reden.

Im ersten Teil des Interviews erklärte Herr Holdmann, dass man die allseits bekannt Droge Crystal Meth sehr leicht zu Hause produzieren kann, weshalb die Substanz relativ günstig zu bekommen ist.
Derzeit ist es allerdings nur im Osten oder im Westen der Republik ein Thema, besonders an den Grenzen.
Wenn Cannabis legalisiert werden sollte, könnte man mit seinen Eltern offener reden.
„Eine gute Suchtvorbeugung sind Eltern, die genau hingucken.“

Auf die Frage, wie man sich verhalten sollte, wenn im Umfeld jemand süchtig ist, antwortete er: „Man sollte die Abhängigen ansprechen und nicht wegschauen.“

Ab wann gilt jemand als abhängig?

Was kann ich tun, wenn Personen in meinem Umfeld Anzeichen für eine Sucht zeigen?

Spielen familiäre Hintergründe eine Rolle?

Was könnten die Politik und die Gesellschaft für die Abhängigen machen?

Soll Cannabis legalisiert werden?

Warum ist die Modedroge „Crystal Meth“ so günstig zu bekommen?

Fynn, Johanna, Justus, Nick, David, Sandro, Marco, Kevin, Philip, Natascha und Paul

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