True Aggie Story (Bericht 6)

Veröffentlicht am 22. März 2015 von UBromund
Kategorien: Klassenfahrt, Schule

Freitag stand ganz im Zeichen der Utah State University, d.h. wir waren den ganzen Tag an der Uni.

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(Old Main – der älteste Gebäudeteil der Universität, hat ein bisschen was von Hogwarts 😉  )

Zuerst ging es los auf eine Campusführung, bei der wir u.a. das vollautomatisierte Bibliotheksarchiv in Aktion sehen konnten, und neben anderen tollen Ausstattungsmerkmalen auch Kuriositäten wie einen Verkaufsautomaten fanden, in dem es ein Gemisch aus Snacks und Lernmaterialien gab (siehe unten). Wir wollen sowas auch fürs FGH!

IMG_4773Dann haben wir noch erfahren, wie man ein „True Aggie“ wird: Man ist erst dann ein echter Utah State- Student, wenn man sich bei Vollmond auf dem „Aggie-A“ um Mitternacht küssen lassen hat… Nun, wir haben beschlossen lieber keinen zu küssen, uns dafür aber alle Mann – und Frau – ums Aggie-A  zu stellen, und es zumindest mal zu fotografieren. 🙂

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Danach ging es dann weiter ins Child Development Lab, einen integrativen Kindergarten, in dem Verhaltensforschung betrieben wird, und in dem wir mit den Kindern spielen durften.

Unsere großen Jungs waren das Highlight des Tages, denn wenn man sonst ausschließlich von weiblichen Betreuerinnen umgeben ist, dann ist so ein großer Kerl natürlich was ganz Besonderes! Kinder durften wir logischerweise nicht fotografieren, aber hier ein Eindruck davon, wie es aussieht, wenn man sich als ausgewachsener Mensch auf einen Stuhl für Zweijährige quetscht:

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Am Ende unseres Zeitfensters musste Frau Bromund erstmal einsammeln gehen und überhaupt alle „großen Kinder“ wiederfinden, denn die waren inzwischen alle in Beschlag genommen: Till am Klavier, Tobi im Sandkasten, Isabelle beim Bällebad, Frau Knop und Jonas beim Zoobau, Matthias beim Fußballspiel und Louisa beim Perlentiere basteln. Es war ganz schön schwer, da alle „loszueisen“! 🙂

Dann ging es per Campusbus zum Innovation Campus zum Space Dynamics Lab, wo Bauteile für die NASA-Missionen gebaut werden. Dort herrschen leider inzwischen derart strikte Sicherheitsbestimmungen, dass eine Tour durch die verschiedenen Werkstätten nicht mehr möglich ist, so dass uns nur ein Designer und ein Ingenieur in der Lobby etwas erzählen durften – schade.

ABER: wenigstens durften wir mal echtes Space-Equipment „andatschen“. Hier mal als Beispiel Tobi, der an einem Weltraumobjektiv lehnt, das sonst in den Tiefen des Alls Infrarotaufnahmen von Sonnensystemen/Galaxien etc. macht:

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Ein durchaus auch anstrengender Tag, der uns aber auch mit Vorfreude aufs Wochenende erfüllt hat, an dem alle mit ihren Gastfamilien unterschiedliche Unternehmungen vorhaben. Wir sind gespannt, was da am Montag alle zu erzählen haben, und wir werden natürlich weiter berichten!

 

 

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