6b 17.9.2017 – Von Sand, Watt und Würmern

Veröffentlicht am 17. September 2017 von Taake
Kategorien: Schule

Der erste volle Tag auf Langeoog bot etwas mehr Programm. Zum Glück hielt sich das Wetter die meiste Zeit nicht an die Vorhersage und sorgte dafür, dass wir viel Zeit draußen verbringen konnten.

Im Laufe der Zeit wurde immer wieder neu herausgefunden, was die Skulptur eigentlich darstellen soll.

Nach einer ereignisreichen, aber insgesamt erholsamen Nacht ging es nach dem Frühstück zum Sandskulpturen-Wettbewerb an den Strand. Die einzelnen Gruppen erstellten viele verschiedene, manchmal witzige Figuren. Unter anderem entstanden ein Panda, eine Meerjungfrau, eine Muschel und mehrere Schildkröten. Eine Gruppe versuchte sich sogar am Langeooger Wahrzeichen, dem Wasserturm. Leider haben es die Lehrer immer noch nicht geschafft, den Sieger bekanntzugeben.

Hier entstand eine Schildkröte.

Dieser Bär wacht nun über den Strandabschnitt.

Das Mittagessen war heute, vielleicht auch weil es Sonntag war, besonders lecker. Es gab Braten, Kartoffeltaschen und dazu Gemüse. Zum Frühstück gab es zuvor auch frische Brötchen.

Nach dem Mittagessen wurden wir für die Wattwanderung leider aufgeteilt. Während eine Gruppe für etwas Freizeit in den Ort durfte und in den örtlichen Geschäften das Taschengeld ausgab, machte sich der Rest auf den Weg zur Wattwanderung. Leider musste die erste Gruppe zunächst eine halbe Stunde auf den Wattführer Arvid warten, konnte dann aber die Wattwanderung endlich beginnen. Danach stand auch schon die zweite Gruppe bereit, um bei Niedrigwasser durch das Watt geführt zu werden.

Auf dem Weg ins Watt.

Arvid erklärt und zeigt am Eingang zum Watt, was hier so alles lebt.

Die Schlickschreiterinnen

Arvid zeigte uns die örtlichen Vögel und Pflanzen und konnte uns sogar erklären, dass „Pissnelke“ für Eingeweihte eigentlich ein Kompliment ist. Anschließend durften wir Queller (eine Pflanze) probieren, der uns aber etwas zu salzig schmeckte. Arvid versuchte immer, alles sehr gestenreich zu erklären. So spielten wir Ebbe und Flut nach und machten das „Queller-Tai-Chi“. Ein paar Schülerinnen und Schüler trauten sich sogar in den Schlick und konnten teilweise nur mit letzter Kraft herausgezogen werden. Etwas weiter draußen haben wir Muscheln aus dem Watt gegraben und konnten ihnen zusehen, wie sie sich anschließend mit ihren „Füßen“ selbstständig wieder eingruben. Als krönenden Abschluss grub Arvid noch einen Wattwurm aus, den sich ein mutiger Schüler aus der 6a auch traute, auf die Zunge zu legen.

Was hier wohl alles so lebt?

Igitt oder lecker?

Nach dem anstrengenden Rückweg taten allen Beteiligten die Füße weh. Der Abend wurde durch ein Gewitter leider etwas zerstört, sodass wir auch diesen Abend in der Unterkunft verbringen mussten. Manche waren darüber aber auch ganz froh, weil die Lehrer schon wieder für Sport an den Strange wollten. Den Abend verbringen wir gemütlich mit Black Stories und Ausruhen.

Von Dalya, Jona, Hannah, Helin, Yesim, Paula

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